Gerhart Hein auf der Liste „Entarteter Kunst“ des Victoria & Albert Museum, London

Die Provenienzforschung hat durch den Fall Gurlitt neuen Aufwind bekommen. Ein nun veröffentlichtes historisches Dokument bringt etwas mehr Licht ins Dunkel. Der Wiener Kunsthändler Harry Fischer nämlich hatte seinen Nachlass dem Londoner Victoria & Albert Museum vermacht – darin enthalten ist die sogenannte „Fischer-Liste“. Sie umfasst rund 18.000 Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten als „entartet“ eingestuft und danach enteignet und verkauft oder vernichtet worden waren.
Im ersten der beiden Bände findet sich auch ein Stillleben Gerhart Heins, das aus dem Schlossmuseum der Stadt Breslau konfisziert wurde. Der Eintrag befindet sich auf Seite 87 des PDF-Dokuments (entspricht S. 74 des 1. Bands). Weitere Informationen sowie die beiden digitalisierten Bände finden Sie zum Download auf der Webseite des Museums.
(Copyright des Fotos: Victoria & Albert Museum, London, 2014)

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